10 Tipps für Ihre Umzugsvorbereitung

Von 1. November 2017 Februar 22nd, 2018 Unkategorisiert

Wenn man nicht alles mitnehmen kann.Ein wich­tiger Teil der Umzugs­vor­be­rei­tung ist die genaue Durch­sicht Ihres Mobi­liars und Haus­rats. Es liegt in der Natur des Menschen, für den Notfall Dinge zu sammeln und aufzu­heben Ein anste­hender Umzug im höheren Alter gibt Ihnen eine gute Gele­gen­heit, sich von einigen Dingen zu trennen. Meist ist die zukünf­tige Wohnung kleiner und bietet weniger Stau­raum.

Hier sind einige Tipps zum Aussor­tieren.


#1
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit


Beginnen Sie so früh wie möglich mit den Über­le­gungen, was alles mit in Ihr neues Zuhause umziehen soll. Je sorg­fäl­tiger Sie den Umzug vorbe­reiten, umso leichter wird die Durch­füh­rung. Ideal ist eine Vorlauf­zeit von mindes­tens 2-3 Monaten.

Sich zu verklei­nern, heißt mehr als nur auszu­sor­tieren. Es ist ein bewusstes sich Einstellen auf eine neue Lebens­phase. Lassen Sie diesen Prozess des Abschied­neh­mens und des gleich­zei­tigen Neube­ginns langsam angehen.


#2
Erstellen Sie einen Leitfaden für Ihren Umzug


Ein sorg­fältig ausge­ar­bei­teter Umzugs­plan lässt Sie nichts vergessen und entlastet Ihren Kopf. Nehmen Sie sich ein schönes Notiz­buch oder einen festen Block und tragen die anste­hende Aufgaben ein. Teilen Sie sich diese in kleine und über­schau­bare Abschnitte auf. Chro­no­lo­gisch und nach Themen geordnet haben Sie dann stets eine gute Über­sicht. Und es ist ein schönes Gefühl, nach getaner Arbeit wieder ein Häkchen setzen zu können!


#3
Lassen Sie sich den Grundriss für Ihre neue Wohnung geben.


In Ruhe können Sie so die Möbel auf dem Papier hin- und herschieben, bis sie den besten Platz gefunden haben. Gibt es „mehr Möbel als Quadrat­meter“, erkennen Sie somit leicht, welches Stück nicht mitkommen kann. Auch für den Spedi­teur ist der Möbel­stell­plan beim Umzug eine große Hilfe und die stän­dige Frage „Wohin kommt dies?“ entfällt.

Für manches Teil finden sich dank­bare Abnehmer im Fami­lien- oder Bekann­ten­kreis. Wohl­tä­tige Orga­ni­sa­tionen holen gut erhal­tenen Möbel und Hausrat kostenlos ab. Falls Sie sich bei einigen Gegen­ständen nicht sicher sind, ob diese im neuen Zuhause benö­tigt werden, lassen sich diese bei „Self-Storage“ Anbie­tern vorüber­ge­hend trocken und sicher einla­gern. Teil­weise bieten auch Umzugs­un­ter­nehmen diesen Service an.


#4
Begutachten Sie Ihre Möbel auch unter dem praktischen Gesichtspunkt


Hat der Lieb­lings­sessel noch die rich­tige Höhe oder ist jetzt der passende Moment für eine Neuan­schaf­fung? Sind die Tisch­beine stabil und die Schub­laden der Kommode leicht­gängig? Haben die Gardinen die rich­tige Länge für die neuen Fenster? Benö­tigen die Teppiche eine gründ­liche Reini­gung? Auch notwen­dige Repa­ra­turen oder Ände­rungen werden meist nicht von heute auf morgen erle­digt.

Vergessen Sie bei der Durch­sicht nicht die elek­tri­schen Geräte. Lohnt sich die Mitnahme des Röhren­fern­se­hers oder erlaubt das Budget die Anschaf­fung eines weniger kompakten Gerätes?


#5
Kleider- und Geschirrschränke


Kennen Sie die 80/20 Regel?

Die meisten Menschen verwenden nur etwa 20 % von dem, was sie besitzen. Die rest­li­chen 80 % nehmen dann nur Platz weg. Wir neigen alle zu diesem Prinzip – nun haben Sie die Chance, daran etwas zu ändern.

Klei­der­schränke

Bleiben Sie bei der Durch­sicht realis­tisch und trennen sich von den Klei­dungs­stü­cken, die Sie im letzten Jahr nicht getragen haben. Dies gilt beson­ders für Büro­an­züge, Abend­kleider, Schuhe oder eine große Samm­lung von Acces­soires. Wie ist der Zustand der Klei­dung? Bitte begrenzen Sie auch die Anzahl von Bett­wä­sche und Hand­tü­chern. Beim Umzug in ein Pfle­ge­heim ist in den Unter­lagen eine Liste mit einer Anzahl an empfoh­lenen Gegen­ständen enthalten, das hilft bei der Zusam­men­stel­lung.

Geschirr­schränke

Beim Umzug in eine Einrich­tung mit Betreuung ist das warme Mittag­essen meist in der Pauschale enthalten. Eine große Anzahl an Koch­uten­si­lien ist deshalb nicht mehr erfor­der­lich, ebenso wenig wie ein umfang­rei­ches Porzel­lan­ser­vice. Machen Sie es sich zukünftig leichter und erfreuen mit Ihren über­zäh­ligen Tisch­de­cken, Stoff­ser­vi­etten und dem Fondue Set Freunde oder Fami­li­en­an­ge­hö­rige.

Herren­lose“ Deckel, Teller mit Sprung? Je mehr Dinge Sie vorher aussor­tieren, desto geringer sind auch die Kosten beim Umzug.


#6
Badezimmer & Co.


Über­prüfen Sie Ihren Medi­ka­men­ten­schrank und Körper­pfle­ge­mittel auf das Halt­bar­keits­datum und verbrau­chen Sie vorher noch soviel wie möglich.

Keller, Dach­boden und Garage sind oft wahre Fund­gruben von Gegen­ständen, die in der jetzigen Lebens­phase nicht mehr benö­tigt werden.

Auch für die deko­ra­tiven Gegen­stände soll Platz gefunden werden. Über­legen Sie sich, zu welchem Teil Sie wirk­lich einen gefühls­mä­ßigen Bezug haben. Oft hebt man Geschenke nur aus Höflich­keit auf. Eine bessere Gele­gen­heit, sie loszu­werden gibt es nicht …jeder hat in dieser Situa­tion dafür Verständnis!

Vergessen Sie bitte auch nicht, Ihre schrift­li­chen Doku­mente zu ordnen. Viele Unter­lagen müssen nicht lebens­lang aufge­hoben werden und nehmen nur unnötig viel Platz in den Schränken ein. Im Internet finden Sie prak­ti­sche Listen über die Aufbe­wah­rungs­fristen der verschie­denen Unter­lagen.


#7
Verwenden Sie beim Auswählen farbige Klebepunkte


Grün“ steht für Mitnehmen, „Gelb“ für noch nicht entschieden und „Rot“ für Weiter­geben, Verkauf oder Entsor­gung.

Vorteil ist, dass Sie nicht immer schrift­liche Listen ändern müssen und Ihre Entschei­dung deut­lich sichtbar ist. Achten Sie beim Kauf der Klebe­punkte darauf, dass sie leicht ablösbar sind. So können Sie Ihre Meinung jeder­zeit ändern. Bei den Gegen­ständen, die Sie an Fami­li­en­an­ge­hö­rige oder Freunde weiter­geben möchten, schreiben Sie die Initialen des Empfän­gers auf die Klebe­punkte.


#8
Packen Sie noch nichts in Kisten


Schaffen Sie sich in Ihrer Wohnung eine Ecke oder einen Tisch, auf dem Sie kleine Gegen­stände zusam­men­stellen, die Sie gerne mitnehmen möchten. Dies erleich­tert den Über­blick und mögliche Ände­rungen. Deshalb wider­stehen Sie der Versu­chung, Klein­teile jetzt schon einzu­pa­cken. Auch kleine Dinge summieren sich.


#9
Legen Sie sich ein Erinnerungsbuch an


Es ist nicht leicht, sich von den Dingen zu trennen, die über viele Jahre Teil Ihres Lebens gewesen sind. Möchten Sie sich ein kleines Erin­ne­rungs­buch anlegen mit Photos Ihrer jetzigen Wohnung und beson­deren Einrich­tungs­ge­gen­stände? Hier können Fami­li­en­photos unter­kommen, die bisher einge­rahmt an den Wänden hingen und für die sich im neuen Zuhause keinen Platz findet. Auch ehema­lige Lieb­lings­klei­dungs­stücke, die voraus­sicht­lich nicht mehr zum Einsatz kommen werden, lassen sich so für immer verewigen.


#10
Planen Sie immer wieder Ruhetage ein


Die vielen Entschei­dungen beim Aussor­tieren wecken Emotionen an gute und schlechte Zeiten. Geben Sie Ihnen dafür genü­gend Raum. Es wird immer mal eine Phase kommen, in der Sie sich nicht mit dem Gedanken an Ihren Umzug beschäf­tigen wollen. Das ist auch gut so. Nehmen Sie jede Gele­gen­heit zum Auftanken wahr, treffen sich mit Freunden oder unter­nehmen Spazier­gänge an der frischen Luft.

Lassen Sie sich bei den Vorbe­rei­tungen helfen – eine objek­tive Meinung erleich­tert oft die Frage nach dem Behalten oder Weiter­geben.


 Sorg­fäl­tiges Aussor­tieren spart nicht nur Kosten beim Umziehen – es erleich­tert auch den Alltag im neuen Zuhause durch eine gute Über­sicht in den Schränken und ausrei­chend Platz zum Bewegen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!